Oben ist Unten

Damit die Arbeiten am Unterwasserschiff ordentlich durchzuführen sind, musste das Boot auf den Kopf gedreht werden. Praktischerweise stand das Hebegestell von der Kieldemontage noch – ein alter Carportrahmen, verstärkt mit Fichtenstämmen und Balken, an dem sich gut arbeiten ließ.

Das Anheben lief wie vorher: Hinten zwei Kettenzüge, vorne einer. Sobald das Boot frei hing, ging’s ans Drehen. Die Backbordseite wurde langsam abgelassen, während die Steuerbordseite Stück für Stück hochgezogen wurde. In der Mitte wartete schon eine Palette mit einer dicken Styroporplatte, auf der das Boot bei 90° Zwischendurch abgestellt wurde.

An dieser Stelle wurde es spannend: Auch ohne Kiel wollte das Boot zurück in seine Ausgangslage. Die Kettenzüge waren am Anschlag, also mussten zwei Helfer das Boot stabilisieren, während die Züge neu justiert wurden. Zum Schluss wurde das Boot weitergedreht, bis es vollständig auf dem Kopf stand. Zwei, mit Styroporplatten, gepolsterte Palettenstapel unter Vorschiff und Cockpitbank sorgten für eine stabile und sichere Lagerung.

gleich gehts los!

langsam neigt es sich

durch drücken wird das Boot in Position gehalten

Hochkant

Endposition erreicht!